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Biografie_

Der holländische Bariton Frank Dolphin Wong studierte klassischen Gesang an den Konservatorien Utrecht, Amsterdam und Den Haag. Parallel dazu studierte er am ‘Conservatoire de Metz’, Frankreich, welches er nach Beendigung des zweijährigen Kurses für das ‘Deutsche Lied’ mit dem Prédikat ‘Premier Prix’ abgeschlossen hat, Professor Udo Reinemann.

Sein Holländisches Debüt gab er als Solist an der Oper in Amsterdam (Het Muziektheater) im Kurt Weill-Projekt des National Ballet, Choreografie K. Pastor, mit dem Nederlands Balletorkest unter der Leitung von Thierry Fischer. Hier übernahm er die Solis in u.a. ‘Happy End’, ‘Lost in the stars’ und dem ‘Berliner Requiem’.

Während einer Tournee durch Frankreich und Belgien (2003) sang er den Figaro in Mozarts ‘Le Nozze di Figaro’ mit dem Nuovo Musiche unter der Leitung von Eric Lederhandler/Jerome Pillement, Regie Alain Sachs. (Wiederaufnahme 2005 in Holland).

Sein Oratorien-Repertoire umfasst Werke wie Orffs ‘Carmina Burana’, die Requien von Verdi, Brahms, Fauré, Mozart und Dvorak, Händels ‘Der Messias’, ‘Die vier Jahreszeiten’ und Haydns ‘Die Schöpfung’, Puccinis ‘Messa di Gloria’

Von 2004 bis 2010 hatte er ein festes Engagement am Theater Hagen. In dieser Zeit hat er u.a. folgende Rollen gesungen: Il Conte d’Almaviva in ‘Le Nozze di Figaro’ (Mozart) / Nick Shadow in ‘The Rake’s Progress’ (Strawinsky) / Don Carlos in ‘La Forza del Destino’ (Verdi) / Orest in ‘Elektra’ (Strauss) / Lescaut und de Bretigny in ‘Manon’ (Massenet) /  / Ford in ‘Falstaff’ (Verdi) / Lindorf, Coppélius, Dapertutto und Miracle in ‘Les Contes Hoffmann’ (Offenbach) / Dreieinigkeitsmoses in ‘Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony’ (Weill) / Frank und Fritz in ‘Die Tote Stadt’ (Korngold) / Wolfram in ‘Tannhäuser’ (Wagner) / Joseph de Rocher in ‘Dead Man walking’ (Heggie) )  / Stanley Kowalski in ‘A streetcar named Desire’ (Previn) / Rigoletto in ‘Rigoletto’ (Verdi) / Germont in ‘La Traviata’ (Verdi).

2006 wurde er in der ‘Kritiker Umfrage’ von zwei Journalisten zum besten ‘Nachwuchssänger’ Nordrhein-Westfalens für den Orest in ‘Elektra’ (Strauss) gewählt. 2009 erneute Auszeichnung für seine Interpretation des Stanley Kowalski in ‘A streetcar named desire’ und als bester Sänger für Rigoletto in ‘Rigoletto’.

In der Zeit von 2010 bis 2013 sang er u.a. an der National Oper Warschau den Ping in ‘Turandot’, unter der Leitung von Carlo Montanaro/Patrick Fournillier, inszenierung Mariusz Trelinski, Rigoletto am Theater Solingen, unter der Leitung von Peter Kuhn, inzenierung Igor Folwill. Am Theater Hagen sang er als gast o.a den Dr. Falke in ‘Die Fledermaus’, Schaunard in ‘La Bohème’,  und den Escamillo in ‘Carmen’, unter der Leitung von Florian Ludwig, inszenierung Anthony Pilavachi.

Seit 2013 ist er am Theater Bielefeld engagiert. Dort sang er folgende Partien: Giacomo in Giovanna d’arco , Scarpia in Tosca, Wotan in einer kurzfassung von Der Ring des Nibelungen(Ringetje)inszenierung von Lotte de Beer, Tarquinius in the Rape of Lucretia(Britten),Sharpless in madame Butterfly, Der Schwarze Geiger in Romeo und Julia auf dem Dorfe(Delius), Wolfram in Tannhäuser, Macbeth in Macbeth, Gianni Schicchi in Gianni Schicchi, Michèle in Il Tabarro, Posa in Don carlo, Bassanio in Le Marchand de venise(Hahn), Albert in Werther(Massenet), Sprecher und Zweiter Geharnischter in Die Zauberflöte, Wotan in Das Rheingold.Zur zeit singt er o.a. Germont in la Traviata (insz. Nadja Loschky), Owen Hart in Dead man Walking von Jake Heggie, Insz. Wolgang Nägele, und Peter besenbinder in  Humperdinck’s Hänsel und Gretel, insz. Jan Eßinger.

In den letzten jahren war er häufig im konzert zu hören, so wie im Stabat Mater von Szymanowski/Requiem Duruflé mit dem Güerzenich Orchester, Leitung Horst Meinardus in der Kölner Philharmonie, wo er auch in 2015 Scarpia in Tosca sang.In der Bielefelder Oetkerhalle sang er Hugo Wolff’s Italienisches Liederbuch, und in 2019 wird er dort den Elias von Mendelsohn singen.Im Concertgebouw Amsterdam, sang er die Petite Messe Solennelle (Rossini), und das Verdi requiem.